Rheingau-Biken im Herbst - ein kunterbunter Spaß

Wer glaubt, mit dem Sommer sei auch die Bike-Saison zu Ende gegangen, täuscht sich. Im Rheingau radeln wir das ganze Jahr hindurch und gewinnen jeder Jahreszeit ihre besten Seiten ab. Wer bisher seinem Rad Anfang Oktober bis zum Frühjahr "Auf Wiedersehen" gesagt  und es zusammen mit Sandalen, Shorts und Bikini ins Winterquartier geschickt hat, findet hier fünf Gründe, es dieses Jahr anders zu machen.

1. Atme tief durch

Natürlich haben wir die heißen, schwülen Sommertage genossen, doch wie oft schien das Atmen schwer und wir haben uns danach gesehnt, tief durchatmen zu können?

Jetzt ist  sie da, die vom letzten Regen gereinigte Luft, die sich mit ihrer kühlen Frische auf die Haut legt und das Atmen leicht macht. Während die Sonne noch wohlig wärmt, erscheint die Luft sauberer, sauerstoffhaltiger, erfrischender und gesünder als je zuvor.  So lässt es sich wunderbar aushalten.

Genießen wir diese besonderen Tage, an denen es in der Sonne nicht mehr zu warm und noch nicht zu kalt ist, an denen wir noch nicht so dick einpackt sind, dass wir uns in der Bewegung eingeschränkt fühlen und an denen man sich noch so richtig auspowern kann, ohne dass zu kalte Luft in die Lungen dringt. Nehmen wir einen tiefen Atemzug und loben den Herbst!

2. Lass dich vom Indian Summer inspirieren

 

 

Auch im Rheingau hält der sogenannte Indian Summer Einzug. Zuerst werden die Blätter in den Baumwipfeln bunt. Wenn ein Windstoß sie erfasst, wirbeln sie fröhlich zu Boden und zaubern ein Lächeln auf´s Gesicht, während die meisten Blätter weiter unten an den Bäumen noch grün sind. Doch nur ein paar Wochen später leuchtet der Wald in allen Farbschattierungen von hell-gelb über orange und rot zu braun. Dann ist der Wald am schönsten und eine Radltour fast ein Muss.  Begleitet wird das Farbenspiel von lautem Rascheln, wenn man über die bereits herabgefallenen, dürren Blätter fährt.

Der Wald bringt gerade jetzt viele reife Früchte: Pilze sprießen, Maronen und Nüsse fallen und laden zu einem Päuschen zum Sammeln ein. So mancher fährt mit leerem Rucksack los und bringt ihn wohl gefüllt mit nach Hause.

Eine ganz besondere Stimmung macht sich breit - eine Mischung aus Freude über die bunten Farben und die reichen Früchte, Traurigkeit über den scheidenden Sommer, Melancholie angesichts der offensichtlichen Vergänglichkeit und Vorfreude auf die gemütliche Zeit bei Kerzenschein und Kaminfeuer.

Wer möchte das alles nicht live und möglichst oft erleben?


3. Genieße die klare Sicht

Vorbei ist die Zeit, wo ein leichter Dunst über dem Land lag. Jetzt kommen die Wochen der klaren Sicht, der gestochen scharfen Konturen und dem Eindruck, alles sei ganz nah. Nicht nur die bunten Farben des Waldes, sondern auch die saubere, klare Luft sorgen für Weitsicht und bieten Hobbyfotografen die schönsten Motive. Die Kamera muss also immer dabei sein, und wer nicht selbst fotografiert oder filmt, legt dennoch den ein oder anderen Halt ein, um die Szenerie wirken zu lassen. Diese Eindrücke nimmt jeder gern mit nach Hause.


4. Bleib in Bewegung

Zugegeben: die Tage werden kürzer, es wird kälter und manchmal ist es draußen richtig ungemütlich. Doch das sind keine Gründe, sich hinter den Ofen oder auf die Coach zu verziehen und die Bewegung an der frischen Luft mehr oder weniger einzustellen. Damit einher gehen nämlich oft Trägheit, schlechte Laune und erhöhte Anfälligkeit für Halsschmerzen, Triefnase und Husten.

Wer sich jetzt warm anzieht und weiterhin regelmäßig auf´s Rad schwingt, stärkt seine Abwehrkräfte, bekommt ausreichend Licht und frische Luft und ist im Frühjahr gleich fit für längere Touren. Dabei gilt es, die Tour der Witterung anzupassen und den Puls bei niedrigen Temperaturen nicht zu hoch zu treiben. Wer nach einer Herbsttour erfrischt nach Hause kommt, kann den heißen Tee vor dem knisternden Kaminfeuer im Anschluss an die Tour viel mehr genießen.

5. Genieße ohne Reue - du hast es dir verdient

 

Keiner kommt daran vorbei: an den leckeren Plätzchen, dem Gänsebraten mit Rotkohl und Knödel, dem Glühwein oder Jagatee und all den feinen Dingen aus der Herbst- und Winterküche, mit denen wir uns die kalte Jahreszeit etwas wärmer gestalten wollen. Der Nebeneffekt ist meistens das eine oder andere Kilo mehr auf den Hüften, das sich auch im Frühjahr trotz Reduktionskost und erhöhten Trainings oft hartnäckig hält.

Dieser unerwünschte Nebeneffekt lässt sich vermeiden, wenn man jetzt in Bewegung bleibt. Wer weiterhin zwei- bis dreimal pro Woche eine lockere Radltour einlegt, bleibt fit, hält den Stoffwechsel in Schwung und verbrennt jede Menge Kalorien. Wunderbar ist der Hunger, der sich schon beim Duschen nach der Tour einstellt und nicht nur ein Zeichen für die erbrachte Leistung ist, sondern auch dafür sorgt, dass es besonders gut schmeckt - und das ganz ohne jede Reue.

Deshalb: Keep moving!

Bike & Coach Rheingau bietet auch im Herbst Mountainbike und Trekkingtouren an. Die Touren sind der Jahreszeit angepasst, d.h. bei der Streckenführung sind die Bodenverhältnisse und die Witterungsbedingungen berücksichtigt. Da der Rheingauer Wald trotz der sehr fleißigen Waldarbeiter immer noch durch die Sturmschäden vom 1. August in Mitleidenschaft gezogen ist, müssen die Touren entsprechend angepasst werden. Aktuelle Termine werden auf der Homepage sowie auf Facebook - Bike & Coach Rheingau - veröffentlicht.

Keep moving - Bleibt in Bewegung!

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